Notruf 112

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„Logo-notruf-112-europaweit“ von EuropeDirect – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Leitstelle der Feuerwehr ist unter der Telefonnummer 112 bei Feuer, Verkehrsunfällen und Rettungsdienst-Einsätzen 24 Stunden erreichbar. Dies gilt nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa.

Allgemein gilt: Bewahren Sie Ruhe und Übersicht. Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe. Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.

Bei jedem Notruf unbedingt beachten
Bitte helfen Sie der Feuerwehr, indem Sie bei Ihrem Anruf die folgenden Informationen in jedem Fall ansprechen:

WER
ruft an: Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse für eventuelle Rückfragen.

WO
Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk usw. Genaue Bezeichnung des Unfallorts/Brandorts.

WAS
ist passiert: Kurze Beschreibung der Notfallsituation (Feuer, Verkehrsunfall, Verletzte usw.).
Die Feuerwehrleitstelle muss erkennen, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

WIEVIEL
verletzte Personen? Durch diese Angabe kann die Leitstelle ausreichend Rettungsmittel zur Einsatzstelle schicken.

WELCHE
Verletzungen oder Krankheitszeichen haben die Betroffenen?

WARTEN
Legen Sie erst auf, wenn das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde! Die Feuerwehrleitstelle hat eventuell Rückfragen.

Immer mehr Länder führen Notruf 112 ein
Unter der Notrufnummer 112 erhalten Sie Hilfe bereits in 34 europäischen Ländern.
Über die Staaten der Europäischen Union hinaus haben weitere Nationen die Nummer bereits eingeführt. Wichtig: Die Abfrage geschieht in unterschiedlichen Dienststellen von Sicherheitsbehörden oder in qualifizierten Callcentern.
Eines haben aber alle gemeinsam: Sie organisieren schnelle Hilfe.

In diesen 34 Ländern ist der Notruf 112 geschaltet: Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Faröer, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vatikan, Zypern (Quelle: Initiative SOS 112 Europe).

Das aber weiß bislang nur jeder vierte Deutsche, wie aus einer aktuellen Umfrage der europäischen Kommission hervor geht. Im vergangenen Jahr kannte nur jeder Fünfte die einheitliche Notrufnummer.

    • Der Notruf 112 funktioniert vom Festnetz aus und mit jedem Mobiltelefon.
    • Die Nummer kann auch verwendet werden, wenn am aktuellen Standort gerade kein eigenes Mobilfunknetz verfügbar ist. In dem Fall steht dem Anrufer das Netzwerk eines anderen Anbieters zur Verfügung.
    • Die 112 funktioniert somit in jedem Mobilfunknetz.
    • Der Anruf ist immer kostenlos.
    • Eine Vorwahl muss nicht gewählt werden.
    • Der Anrufer wird automatisch mit der nächsten Leitstelle von Rettungsdienst und Feuerwehr verbunden.

In vielen Ländern wird der Notruf 112 mehrsprachig bedient.

Die EU-Mitgliedstaaten hatten bereits 1991 beschlossen, die 112 als europaweite Notrufnummer einzuführen. Seitdem sind mehr als 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern vereinheitlicht worden.

Auch in vielen anderen europäischen Ländern, die nicht zur EU gehören, gilt die 112, so zum Beispiel in Russland, Norwegen und der Schweiz.

Für Deutschland gilt:
112: Notfall Feuerwehr und Rettungsdienst

110: Notfall Polizei

116 117: Ärztlicher / Hausärztlicher Notdienst

0228 / 19240: Giftzentrale Bonn

Im Zweifel wählen Sie bitte direkt die 112. Von dort aus werden Sie ggf. weiterverbunden.